Fachkonzept - World Wide Web

WWW - ein Hypermedia-Systeme

Webseiten enthalten meist Verweise (man sagt auch Hyperlinks oder kurz Links) auf andere Webseiten, auf denen man weitere Information zu bestimmten Themen findet. Die Abbildung verdeutlicht dies für die Webseiten über Bailey: Von jeder der beiden Webseiten gibt es einen Verweis auf die andere, so dass man hin und her wechseln kann. Zusätzlich gibt es von der Startseite von Baileys Homepage Verweise zur Startseite der Homepage der Stadt Kaiserslautern - die wiederum viele Verweise zu anderen Webseiten enthält - und zu einer Webseite bei Wikipedia - die auch wieder weiterführende Verweise enthält. Wenn man die einzelnen Webseiten aufsuchen will, so blättert man nicht wie in einem Buch Seite für Seite durch, sondern man bewegt sich (surft) in einem System vernetzter Webseiten. Ein solches System nennt man auch Hypertext-System. Mit dem Zusatz Hyper soll dabei ausgedrückt werden, dass die Information in einem System dargestellt wird, das über einen aus aneinandergereihten Seiten bestehenden Text hinausgeht.

Hypertextstruktur der Webseiten[1]

Information wird auf Webseiten nicht nur mit Text dargestellt. Die Abbildung zeigt, dass auch weitere Medien wie Audio-Sequenzen und Video-Clips in das System integriert werden können. Statt von einem Hypertext-System sollte man also genauer von einem Hypermedia-System sprechen.

Ein Hypertext-System (Hypermedia-System) ist eine vernetzte Struktur, bei der Verweise / Hyperlinks benutzt werden, um Texte und andere Darstellungseinheiten für Information miteinander zu verknüpfen. Das World Wide Web (kurz WWW) ist ein Hypermedia-System, mit dem Information in Form von Webseiten und Multimedia-einheiten im Internet bereit gestellt wird.

Web-Client - Web-Server

Zur Anzeige von Webseiten und zur Navigation im Hypermedia-System der Webseiten benötigt man spezielle Programme, die sogenannten Browser.

Übertragung von Webseiten

Der Browser fordert die Webseite vom adressierten Rechner an. Auf diesem - in der Regel im Internet entfernt liegenden - Rechner läuft ein Web-Server-Programm, das für die Auslieferung der Webseite zuständig ist. Genaueres zu diesem Thema hierüber findest du im Kapitel Kommunikation in Rechnernetzen.

Adressierung von Webseiten

Will man eine bestimmte Webseite im Browser anzeigen, so kann man in einem speziellen Eingabefenster direkt die Web-Adresse dieser Webseite eingeben.

Webseite der Stadt Kaiserslautern

In der oben angezeigten Webseite der Homepage der Stadt Kaiserslautern ist dies die folgende Web-Adresse:

http://www.kaiserslautern.de/tourismus_freizeit_kultur/freizeit/index.html.de

Web-Adressen sind nach einem bestimmten Muster aufgebaut:

Protokoll://Rechneradresse/Dokumentenadresse

Für solche Adressen gibt es einen speziellen Namen.

Eine Adressbeschreibung der Gestalt Protokoll://Rechneradresse/Dokumentenadresse nennt man URL (Kurzform von Uniform Resource Locator). Mit solchen Adressbeschreibungen können Web-Dokumente eindeutig im Internet lokalisiert und damit auch identifiziert werden.

Da die Webseiten auf ganz verschiedenen Rechnern im Internet gespeichert sind, muss die Adresse des jeweiligen Rechners angegeben werden, damit die Webseite gefunden werden kann. Im vorliegenden Fall ist das die Adresse www.kaiserslautern.de.

Die einzelnen Webseiten sind als Dokumente auf dem adressierten Rechner unter einem bestimmten Namen und ggf. in einem bestimmten Unterverzeichnis abgespeichert. Im vorliegenden Fall hat das Dokument den Namen index.html und liegt im Unterverzeichnis /tourismus_freizeit_kultur/freizeit.

Das Protokoll http legt die Übertragung von Webseiten fest.

Quellen

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