Pixelangaben

Pixelanzahl

Ein digitales Foto ist aus Pixeln aufgebaut. Ein Pixel ist dabei ein Element einer Rastergrafik.

Ausschnittsvergrößerung[1]

Für viele Anwendungen ist die Anzahl der Pixel von Bedeutung. So wird oft in der Form Anzahl in der Breite x Anzahl in der Höhe angegeben. So bedeutet die Angabe 3648 x 2736, dass das betreffende Bild in der Breite aus 3648 Pixeln und in der Höhe aus 2736 Pixeln besteht.

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Oft wird auch nur die Gesamtanzahl der Pixel angegeben. So besteht ein Bild mit der Angabe 3648 x 2736 aus insgesamt 3648 * 2736 = 7244928 Pixeln.

Solch große Pixelanzahlen werden in der Regel in Megapixel angegeben. 1 Megapixel sind dabei 1 Million Pixel Ein Bild mit 7244928 Pixeln hat demnach etwa 7.2 Megapixel.

Pixelangaben bei Kameras

Achtung bei Pixelangaben bei Kameras! Eine Kamera nimmt das Licht über kleine Sensoreinheiten auf. Um farbige Bilder zu erhalten, werden mehrere Sensoreinheiten (für unterschiedliche Farben) benutzt, um ein einzelnes Bildelement als Pixel zu erzielen. Bei der Angabe von Bildpunkten bei Kameras muss man also darauf achten, was genau beschrieben wird - die Anzahl der Bildelemente (Pixel) oder die Anzahl der Sensorelemente (Sub-Pixel).

Bei Digitalkameras gilt die Faustregel: Je mehr Pixel die Kamera produziert, desto besser ist die erzielte Bildqualität. Das stimmt nur grob. Bei hohen Pixelanzahlen kann es auch wieder zu Qualitätsverlusten kommen (siehe z.B. die Erläuterungen im Artikel Beste Bildqualität mit 6 Megapixeln!).

Pixeldichte

Pixel haben keine Ausdehnung. Pixel sind letztlich Daten (Zahlen oder Bits), die Information über Bildelemente wie die Farbzusammensetzung erfassen (vgl Binärdarstellung von Bildern).

Erst bei der Wiedergabe auf einem Medium wie der Anzeige auf dem Bildschirm oder beim Ausdrucken auf Papier erhalten die Pixel eine konkrete Größe.

Bei der Wiedergabe von Pixeln spielt die Größe der verwendeten Darstellungseinheiten (z.B. Bildschirmpixel oder Druckpixel) eine wichtige Rolle. Die Größe dieser Darstellungseinheiten erfasst man mit dem Konzept der Pixeldichte.

Die Pixeldichte beschreibt die Anzahl der Pixel pro Längeneinheit.

Als Längeneinheit verwendet man meist die Einheit 1 inch, gelegentlich auch die Einheit 1 cm. Beachte, dass 1 inch = 2.54 cm gilt.

Die Pixeldichte wird dann in der Einheit PPI (pixel per inch) oder seltener in der Einheit PPC (pixel per cm) angegeben.

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Eine Angabe wie z.B. 300 PPI steht für 300 pixel per inch und bedeutet, dass 300 Pixel auf einer Länge von 1 inch dargestellt werden.

Pixeldichte und Punktdichte beim Ausdrucken

Bei der Wiedergabe von Pixeln (z.B. beim Ausdrucken) spricht man meist von Punktdichte und gibt sie in der Einheit DPI (dots per inch) an. Was es damit auf sich hat, soll am folgenden Beispiel erläutert werden.

Ein Tintenstrahldrucker hat nicht für jede Farbe eine eigene Patrone. Gängige Modelle verwenden das CMYK-Farbmodell. Sie benutzen die Farben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz zur Erzeugung farbiger Pixel. Ein einzelnes Pixel besteht hier aus 4 passend zusammengestellten farbigen Punkten.

Der Unterschied zwischen dpi und ppi[4]

Ein mit einem Tintenstrahldrucker erzeugtes Bild besteht demnach aus Pixeln, die ihrereseits aus Punkten (bzw. Sub-Pixeln) bestehen.

Beim Drucken sind also zwei Angaben von Interesse: die Pixeldichte (angegeben in PPI) und die Punktdichte (angegeben in DPI). Leider wird der Unterschied zwischen diesen beiden Angaben oft nicht deutlich genug gemacht. Oft findet man Angaben in DPI, obwohl hier eigentlich die Pixeldichte gemeint ist. So wird in Bildbearbeitungsprogrammen oft die zu erwartende Größe eines Bildes beim Ausdrucken bei einer vorgegebenen Pixeldichte angegeben, wobei die Pixeldichte in DPI (statt PPI) angegeben wird.

Um den Schwierigkeiten mit der Unterscheidung von Pixel- und Punktdichte aus dem Weg zu gehen, werden wir im Folgenden nur mit Pixeldichten arbeiten.

Quellen

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