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Exkurs - Kennwerte zur Leistungsfähigkeit eines Rechners

Taktraten und Speichergrößen werden vor allem auch in der Werbung als wesentliche Leistungsmerkmale eines Rechners dargestellt. Hierzu eine kurze Übersicht über die Bedeutung dieser Kenngrößen.

Um Wortbreite und Speichergrößen besser verstehen zu können, sind Kenntnisse aus dem Kapitel Binärdarstellung von Information (Bits und Bytes) zu empfehlen.

Prozessortakt

Der Prozessortakt, der vom Grundtakt der Hauptplatine abhängt, gibt an, wie viele Arbeitsschritte pro Sekunde (Hertz, Hz) vom Prozessor ausgeführt werden können.

Aufgrund der großen Anzahl, verwendet man in der Regel die Vorsilben Kilo, Mega, Giga usw.:

BezeichnungBedeutung
Kilohertz1 kHz = 1.000 Hz
Megahertz1 MHz = 1.000.000 Hz
Gigahertz1 GHz = 1.000.000.000 Hz = 109 Hz
Terahertz1 THz = 1012 Hz

Wortbreite

Die Wortbreite legt fest, aus wie vielen Bits (digitale Einheit: 0 oder 1) eine Dateneinheit besteht. Sie bestimmt u. a.

  • die maximale Größe der verarbeitbaren Ganz- und Gleitkommazahlen,
  • legt fest, wie viele Bits gleichzeitig aus dem Arbeitsspeicher gelesen werden können (Größe des Datenbusses) sowie
  • die Größe des Arbeitsspeichers (Anzahl der Adressen).

Derzeit ist die Wortbreite bei PCs 32 oder 64 bit.

Speichergrößen

Die Größe eines Speichers gibt an, wie viele Bytes (8 Bits) auf dem Baustein gespeichert werden können. Auch hier werden die bereits oben genannten Vorsilben verwendet:

BezeichnungBedeutung
Kilobytes1 kB = 1.000 Byte = 8.000 bit
Megabytes1 MB = 1.000.000 Byte = 8.000.000 bit
Gigabytes1 GB = 109 Byte
Terabytes1 TB = 1012 Byte
Achtung: Manche Hersteller verwenden auch Einheiten, die auf Zweierpotenzen statt Zehnerpotenzen aufbauen, vgl. 1 KiB = 210 Byte = 1024 Byte.

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