Vertraulichkeit
Auf der letzten Seite hast du ein asymmetrisches Kryptoverfahren kennengelernt.
Ein sehr bekanntes asymmetrisches Kryptoverfahren ist das RSA-Verfahren. Die Mathematik dahinter ist etwas kompliziert, weshalb wir
uns hier nur die Funktionsweise angeschaut und durchgespielt haben.
Wenn du interessiert bist, kannst du das Kapitel Das RSA-Verfahren anschauen.
Die Freunde wollen untereinander erneut verschlüsselte Nachrichten austauschen.
Schlüsselpaar
Bei einem asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren werden pro Person zwei verschiedene Schlüssel, ein sogenanntes Schlüsselpaar, verwendet.
Den öffentlichen Schlüssel kann man sich als Schloss vorstellen, das von jedem verschlossen, aber nicht geöffnet werden kann: Mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers werden die Nachrichten verschlüsselt.
Den privaten Schlüssel kann man sich als Schlüssel für dieses Schloss vorstellen, den nur die Empfängerin der Nachricht besitzt: Mit dem privaten Schlüssel kann sie die Nachrichten entschlüsseln.
In dem Bild sieht man, dass es Mikas privaten Schlüssel zum Beispiel nur einmal gibt, der öffentliche jedoch ganz oft dupliziert und zum Verschlüsseln von Nachrichten an Mika verwendet werden kann.
Aufgabe 9: Vorteile
- Beschreibe, warum die Schwierigkeit der Schlüsselinflation nicht mehr vorhanden ist.
- Beschreibe, warum das Problem des Schlüsselklaus nicht mehr vorhanden ist.
Sicherheitsziel
Durch sichere Verschlüsselungsmethoden wird das Sicherheitsziel der Vertraulichkeit hergestellt.
Das heißt, dass Informationen nur von authorisierten Personen gelesen werden können.