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Free Culture Lizenzen

Der Begriff Free Culture Lizenzen geht auf Lawrence Lessing zurück, ein US-amerikanischer Rechtswissenschaftler, der die die CC-Lizenzen entwickelt hat.

Als Freie Kultur Lizenzen werden Lizenzen bezeichnet, die eine weitgehend uneingeschränkte Weiternutzung eines Werkes erlauben. Daher gelten CC-Lizenzen, die den Zusatz ND oder NC enthalten als nicht frei.

Die Zusätze ND und NC können je nach Werk aber durchaus sinnvoll sein. Nur werden solche Lizenzen dann halt nicht als frei bezeichnet.

In dem folgenden Bild ist ein Vergleich der Freiheitsgrade von unterschiedlichen CC-Lizenzen dargestellt:

Creative Commons Lizenzspektrum[1]

Die dunkelgrün markierten Lizenzen gelten als Free Culture Lizenzen. Die hellgrün markierten Lizenzen sind so genannte Remix-Lizenzen, d.h. sie sind kompatibel mit der so genannten Remix-Kultur.

Anmerkung

Der Hacktivist Aaron Swartz hat bereits als Jugendlicher den Rechtswissenschaftler Lawrence Lessing bei der technischen Umsetzung der CC-Lizenzen unterstützt. Es gibt eine sehenswerte Dokumentation über das Leben -und leider auch die Todesumstände- von Aaron Swartz. Die Dokumentation wurde durch Crowdfunding finanziert und steht unter der Lizenz CC-BY-NC-SA. Daher ist sie unkompliziert und rechtssicher im Internet zu finden, und zwar sowohl als Stream als auch als Download. Zum Beispiel, aber überhaupt nicht ausschließlich hier:

Aufgabe 1

Gib Beispiele an, in denen es sinnvoll sein könnte, den Zusatz ND in einer CC-Lizenz zu verwenden.

Aufgabe 2

Gib Beispiele an, bei denen es sinnvoll sein könnte, den Zusatz NC in einer CC-Lizenz zu verwenden.

Quellen

Suche

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5.2.3.3
inf-schule.de/gesellschaft/freie_kultur/03_CC-Lizenzen/free-culture-lizenzen
inf-schule.de/5.2.3.3

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